Restsommer

23. August 2017

Endlich gibt es wieder ein lang ersehntes DIY: Bikinioberteil selbst nähen – so klappt es!

Auch wenn sich der August so langsam dem Ende neigt, stehen die aktuellen Temperaturen zum Glück gerade endlich wieder auf Sommer. Zeit zum Baden, Schwimmen und Eis essen. Sommerzeit heißt auch gute Laune, Urlaub und endlich die geliebten Bikinis aus dem Schrank zu holen. Und für alle Badenixen und DIY-Fans ist es kinderleicht auch einen Bikini einfach selbst zu nähen. Mit dem richtigen Stoff und der Nähmaschine hast du schon alles, was du brauchst. Mit dieser Anleitung für ein individuelles Oberteil kann es los gehen.

Los geht’s…

Mixen und Matchen

Übung macht ja bekanntlich den Meister. Du musst nicht das komplette Bikini-Set selbst nähen. Wenn du willst kann es auch nur ein Ober- oder nur ein Unterteil werden. Bikinis Mixen & Matchen ist das Stichwort auch beim Selbermachen. Du entscheidest, wie dein Bikini aussehen soll. Du kannst verschiedene Modelle kombinieren oder auch durch Upcycling mit Perlen, Bändern und Stickereien alt zu neu machen.

Bikinioberteil selbst machen

Du kannst ein altes Bikinioberteil oder ein Bikinunterteil verwenden und es durch Upcycling mit Verzierungen zu etwas Neuem machen. Oder du kaufst speziellen Badeanzugstoff im Fachhandel, dieser Stoff hat den Vorteil, dass er sich einfach verarbeiten und gut nähen lässt, robust ist und lange hält.

Maß nehmen und aufzeichnen

Nehme zuerst Maß, am besten an einem Bikini-Oberteil, das dir gut passt und male dir zwei Dreiecke auf den Stoff auf. Die untere Linie sollte jedoch leicht nach unten gewölbt sein und oben darf es keine zulaufende Spitze, sondern nur ein kurzer Strich sein. Das ist später wichtig, wenn der Bikini zusammengenäht werden muss. Achte auch darauf, den vorgezeichneten Bikini an den Seiten etwa einen halben Zentimeter größer zu machen. Unten brauchst du anderthalb Zentimeter Nahtzugabe.

Nahtzugaben umnähen und Tunnel erstellen

Zum Nähen stellst du an der Nähmaschine den Overlockstich ein. Normales Garn reicht aus, um den feinen Stoff zu nähen. Beginne damit, die Nahtzugaben der Dreiecke umzunähen und damit die Kanten zu versäubern. Setze dafür die Naht an den Kanten dabei so hoch an, dass durch das Umnähen ein Tunnel für das Bikini-Band entsteht.

Bänder für das Oberteil

Du brauchst insgesamt drei Bänder. Einmal das Band, welches am Rücken gebunden wird und zweimal jeweils ein Band für die Körbchen, die dann am Nacken zusammengebunden werden. Du kannst dafür diverse Bänder oder Kordeln benutzen und auch den Badeanzugstoff selbst, um dir daraus zum Beispiel Bänder zu flechten.

Die richtige Länge

Du kannst die benötigte Länge für die Bänder selbst abmessen oder dich an den hier beschriebenen Längen orientieren. Wähle in diesem Fall 135 Zentimeter für das Rückenband und jeweils 55 Zentimeter für die Dreiecke.

Bänder für das Oberteil annähen

Nähe die Nackenbänder an die Dreiecke und ziehe das Rückenband durch den Tunnel der Dreiecke und schon ist das Oberteil fertig. Dazu kannst du einfach einen schlichten Bikinislip kombinieren oder dir auch den Slip selbst nähen. Eine gute Anleitung dafür, findest du hier.

 

 

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